Das Aufkommen zugänglicher, leistungsstarker KI-Tools war eine der bedeutendsten Entwicklungen in der professionellen Praxis in fast jedem Bereich. Jugendarbeit ist keine Ausnahme. Von Programmdesign über Förderanträge bis hin zu Teilnehmerkommunikation und Wirkungsevaluation verändern KI-Tools die Arbeitsweise von Jugendorganisationen.
Die unmittelbarste Wirkung entfiel auf zeitaufwändige und formelhafte Aufgaben. Förderanträge sind das offensichtliche Beispiel: KI-Tools können Antragsabschnitte entwerfen, Logikrahmen strukturieren und Evaluierungsmethodologien vorschlagen.
Das Risiko ist nicht, dass KI Jugendfachkräfte ersetzen wird. Das Risiko ist, dass Jugendfachkräfte, die nicht verstehen, wie man KI effektiv einsetzt, durch Jugendfachkräfte ersetzt werden, die es tun.
KI-Tools sind zunehmend nützlich für Programmdesign — Sitzungspläne generieren, Facilitierungsmethoden vorschlagen, Materialien für verschiedene Zielgruppen anpassen und Evaluierungsinstrumente erstellen. Für die Evaluation können sie bei der Kodierung qualitativer Daten, der Identifizierung von Mustern und der Erstellung von Zusammenfassungsberichten helfen.